Jeden Morgen, kurz bevor der Wecker klingelte, kam Charlie leise ins Schlafzimmer. Er schlich sich auf seine leisen Pfoten ans Bett, sprang mit einem eleganten Satz hinauf und legte sich schnurrend an meine Seite. Nicht selten stupste er mich mit seiner kleinen Nase wach – nicht fordernd, sondern eher wie eine zarte Erinnerung: "Hey, ein neuer Tag beginnt." Und wenn ich dann noch ein paar Minuten liegen blieb, rollte er sich schnurrend auf meiner Brust zusammen, als wolle er sagen: "Nur noch fünf Minuten, bitte." Es waren diese stillen, zärtlichen Augenblicke – wenn draußen alles noch schlief und nur wir beide da waren – die für mich das Schönste am Morgen waren. Jetzt ist das Bett leerer. Aber manchmal, wenn das erste Licht durch das Fenster fällt, bilde ich mir ein, ich höre ihn noch leise schnurren.