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Papa

Ein Jahr voller Ereignisse. Geburtstage, Weihnachten, Silvester, Ostern, Hochzeitstage, Mutter- und Vatertage, Reisen und Meilensteine. Die Geburt deiner ersten Enkelin, auf die du dich so sehr gefreut hast und die du so knapp nicht mehr treffen konntest, von der ich dir nicht mal mehr erzählen konnte. Nur mein Wunsch nach ihr, den ich dir noch zuflüstern durfte, ohne zu wissen, dass ich sie in dem Moment schon unter meinem Herzen getragen habe. Der Beginn einer Reise, die mich selbst zur Mama gemacht hat und durch die ich das Band zwischen Eltern und Kindern nochmal ganz anders fühlen kann. Aber es ist auch die erste Reise, auf der du mich nicht begleiten konntest und durch die ich auch umso mehr fühle, dass eines meiner Bänder nicht mehr zu einem Menschen hier auf der Erde führt, das ständig ein bisschen an meinem Herzen zieht. Besonders, wenn ich Fotos von dir sehe und verstehe, dass keine neuen mehr entstehen. Genauso wie keine Fotos mehr durch dich entstehen, mit denen du die Welt einfängst, wie du sie am Liebsten gesehen hast. Oder wenn ich Lieder höre, die ich nur hören kann, wenn ich sie hören kann. Denn wenn ich sie unerwartet höre, dann wird aus dem Zug an meinem Herzen ein Reißen, das manchmal unaushaltbar ist. Ein Jahr voller „Ich vermisse dich“s, die ich in den Himmel spreche und mir eine Antwort erhoffe, aber weiß, dass keine kommt. Und doch fühlt sich der Sonnenstrahl an, als wärst du hier. Als sagt mir diese Wolke da „Sieh mal, ich bin bei dir“. Ich fühle dich, auch wenn ich dich nicht spüren kann. Und ich möchte das so sehr. Ich möchte glauben, dass du uns weiterhin begleitest und von dort, wo du jetzt bist, Anteil an unserem Leben hast. Ich möchte glauben, dass du die Menschen wiedergetroffen hast, die uns hier bereits verlassen haben. Dass du sie alle fest in deine Arme geschlossen hast, liebe Grüße ausgerichtet und all deine Geschichten erzählt hast. Und ich möchte glauben, dass ihr dort, wo ihr seid auf uns wartet, eure Arme offen haltet für den Tag, an dem wir uns wiedersehen werden. Also spreche ich weiter in die Wolken. Ich erzähle deiner Enkelin von euch. Ich denke an all‘ den großen und kleinen Tagen, dass ihr sie mit uns erlebt, auch wenn ich euch nicht sehen kann. Und ich vermisse euch. Ich vermisse dich.

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