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Trauerrede & Beerdigung

Trauerrede für Alice Lieber Norman, liebe Familie und Freunde von Alice, ich begrüße Sie alle ganz herzlich und möchte Ihnen zuerst sagen, dass es mir sehr leid tut, dass wir uns heute von Alice verabschieden müssen. Ein Abschied, der uns schwer fällt, weil wir nicht nur eine Mutter, Cousine, Freundin verloren haben, sondern auch einen Menschen, der das Leben geliebt und mit anderen geteilt hat. Leider habe ich Alice nicht persönlich kennengelernt. Aber Norman und Resi haben mir letzte Woche in einem langen Gespräch viel von ihr erzählt. Sie nahmen mich mit auf einen Ausflug durch Alice’s Welt und schwärmten von dieser liebevollen Frau, der nichts über ihre Familie ging. Manchmal wäre ich gerne dabei gewesen und hätte mich mit Alice von all den tollen Attraktionen und Shows im Europa-Park verzaubern lassen. Wussten Sie, dass Alice bis 2009 fast jedes Jahr im Europa-Park war? Norman erzählte mir von diesen Ausflügen. Alice hatte nämlich riesigen Spaß an Freizeitparks. Als ich nach unserem Gespräch auf dem Heimweg war, überlegte ich, wie es wäre, wenn wir unser ganzes Leben wie einen Freizeitpark darstellen könnten. Stellen Sie sich das doch einmal vor: Ein Künstler baut uns unseren ganz persönlichen Freizeitpark. Und stellen Sie sich vor, es gäbe einen solchen Park, der Alice’s ganzes Leben zeigt. Was wäre das für ein Park? Was wäre anders als bei den anderen? Welche Attraktionen hätte der Baumeister für Alice installiert? Fahrgeschäfte, Shows, Restaurants, Gartenanlagen, kleine versteckte Erlebniswelten? Kann nicht das Leben wirklich wie ein Freizeitpark sein? Es bietet viele Abenteuer und Herausforderungen. Es gibt verschiedene Attraktionen, die man erleben kann, wie zum Beispiel Freude, Liebe, Glück, Traurigkeit, Misserfolg und Erfolg. Wie in einem Freizeitpark gibt es auch im Leben Zeiten, in denen man anstehen muss. Man muss warten, bis man an der Reihe ist, um eine bestimmte Erfahrung zu machen, und manchmal dauert es lange, bis man dran ist. Manchmal gibt es auch unerwartete Herausforderungen im Leben, wie eine Achterbahnfahrt, die man nicht erwartet hat. Wie in der Achterbahn geht es im Leben auf und ab. Manchmal geht es hoch hinaus, und manchmal dreht man sich so schnell, dass man die Orientierung verliert. Man schreit vor Glück, man zittert vor Angst. Jeder Mensch geht auf seine eigene Reise durch diesen Park. Mal ist das Gelände sanft und leicht zu bewältigen, mal ist es steinig und schwierig zu navigieren. Es gibt viele Wege, die man nehmen kann, und manchmal ist es wichtig, sich Zeit zu nehmen und auch mal einen Umweg zu machen, um eine einzigartige Aussicht zu genießen oder Menschen zu treffen, die man vielleicht sonst verpasst hätte. Im Freizeitpark des Lebens gibt es auch viele Schätze zu entdecken: eine atemberaubende Aussicht, ein Ort der Ruhe, ein glücklicher Moment mit einem geliebten Menschen. Diese Schätze machen das Leben lebenswert. Und all die Attraktionen erzählen uns Geschichten. Lassen Sie uns doch gemeinsam eine Zeitreise durch die verschiedenen Themenwelten machen, die wir auf Alice’s Parkplan des Lebens sehen. Alice’s Lebenspark Stellen Sie sich vor, wir stehen heute gemeinsam vor dem großen, geschwungenen Tor zu Alice’s Freizeitpark des Lebens. Die Sonne scheint, in der Ferne hören wir leises Lachen, Musik weht zu uns herüber. Links von uns spannt sich eine kleine Brücke aus Holz über einen plätschernden Bach. Auf einem Schild steht: „Alice’s Lebenspark – Eintritt frei, Erinnerungen erwünscht“. Möchten Sie mit mir hineingehen? Vor uns erstreckt sich eine liebevoll gestaltete Parklandschaft. Unser erster Weg führt uns in Alice’s Kindheit nach Groß Strehlitz in Oberschlesien. Kleine Nachbildungen der Straßen und der Gärten, wo Alice mit ihren Cousinen und ihrem Cousin spielte, umgeben von den Häusern der Familie – hier wohnten alle in der gleichen Straße. Die Fenster stehen offen, aus den Küchen weht der Duft von polnischen Kluski, diesen legendären Knödeln mit dem Loch in der Mitte, mit viel Sauce, die Alice auch später noch so liebte. Ein schmaler Weg führt uns weiter, vorbei an einem kleinen Klassenzimmer. Hier sehen wir Alice als fleißige, ruhige Schülerin, vertieft in ihre Schulbücher. Die Tafel an der Wand verrät uns: Sie machte ihr Abitur und studierte Chemietechnik im Verband der Chemischen Berufsschulen – Gesamtnote? „Sehr gut“. In unserem Park ist ein kleines Labor aufgebaut, und man kann sich fast bildlich vorstellen, wie Alice hier steht – Reagenzgläser sortierend, stets gewissenhaft und fleißig und mit einem Lächeln im Gesicht. Dann kommen wir zu einem imposanten Holztor – das Tor zu einem kompletten Neuanfang: der Auswanderung nach Deutschland im Jahr 1981. Wir entdecken Bilder vom Durchgangslager Friedland und kleine Nachbauten von Oma’s Wohnung in Lambrecht, wo Alice mit ihrer Mutter Erika einzog. Der Neubeginn war gar nicht so einfach. Angefangen mit einem Kurs „Deutsch als Fremdsprache“ an der Handelsschule in Ludwigshafen, lernte Alice fleißig und biss sich durch, suchte ihren Weg. Jetzt laufen wir an einem Abschnitt vorbei, der uns hohe Schornsteine zeigt – wir sehen ein imposantes Modell der Chemischen Fabrik Kömmerling in Pirmasens, wo Alice als Praktikantin für die Anerkennung ihrer Ausbildung kämpfte. Kleine Werkbänke, Mikroskope, Aktenordner mit dem Stempel „anerkannt“. Ihr Lebensweg führt sie weiter in das Forschungslabor der Weyl GmbH in Mannheim. Ein kurzer Pfad führt uns noch nach Neidenfels zur Firma Glatz, wo Alice ein Jahr lang tätig war, bis ihre Gesundheit anfing, ihre eigenen Spielregeln aufzustellen. Begegnungen und Liebe Jetzt hören wir aus einer Box in unserem Park, der uns in Alice’s Welt mitnimmt, Musik. In diesem Bereich ist ein kleines Weinfest in Deidesheim nachgebaut. Hier stehen Bierzeltgarnituren auf einem Schulhof. Stimmengewirr, Musik. Und mitten drin sitzen Rücken an Rücken Alice und Edwin. Alice war mit ihrer Mutter auf dem Fest und Edwin mit seiner Schwester Irmgard, bei der er zu Besuch war. Edwin lebte zu der Zeit in den USA. Man kommt ins Gespräch, plaudert ein bisschen. Edwin bietet Alice eine Wurst an – ein Moment, der in diesem Park für immer eingefangen ist. Daneben ein Pavillon, in dem Luftpostbriefe von und nach San Diego an einer Leine hängen, dazu ein alter Telefonapparat, durch den man die langen Gespräche von Alice und Edwin erahnen kann. Ein kleines Diorama zeigt Alice’s Reise nach San Diego. Wussten Sie, dass sich das weltgrößte Diorama im Disneyland in Anaheim in Kalifornien befindet – es stellt den Grand Canyon dar? Ich bin mir sicher, dass Edwin es Alice gezeigt hat, als sie ihn in Kalifornien besuchte. Edwin hat Alice sein Leben gezeigt und ihr seine Freunde vorgestellt, buchte sich wieder ein Flugticket nach Deutschland. Und dann machten sich die beiden ziemlich bald auf nach Dänemark: Ein Schild verweist auf den Tag, an dem sie in Dänemark heirateten – 24. April 1991. In einer Vitrine liegen Fotos und Gegenstände ihrer gemeinsamen Ausflüge: Picknickdecken, Straßenkarten von der Pfalz und der Schlüssel von dem ziemlich alten Mazda. Alice als Mutter Jetzt gelangen wir in unserem Park, der uns an Alice erinnert, zu einem Bereich, der uns in allen Farben des Regenbogens begrüßt. Es ist der größte Themenbereich: „Alice als Mutter“. Norman, du sagtest: „Sie war wie ein Planet, in dessen Umlaufbahn ich mich als Kind befand – und jetzt ist sie weg, und ich schwebe ohne sie alleine durchs All – ohne ihre Schwerkraft“. Diese Worte sind das Herzstück in Alice’s Lebenspark. Hier, in diesem Bereich, spürt man diese tiefe Verbindung zwischen Mutter und Sohn in jeder Ecke. Norman, ich habe dich natürlich gefragt, wie du deine Mutter erlebt hast. Und natürlich finden wir auch deine Erinnerungen an sie in unserem Park des Lebens: Als du klein warst, hatte sie nicht wirklich viel Zeit für dich, Alice war ja vollzeit arbeiten – und wie gut, dass es Oma Erika gab, die dann mit dir spielte, auf dich aufpasste und dir beibrachte, wie man die ersten Buchstaben schreibt. Aber an den Wochenenden war Norman-Zeit mit Edwin, wenn der Zeit hatte und kam. Kleine Figuren stellen Szenen nach, in denen Alice, Edwin und Norman gemeinsam Ausflüge machten: Holidaypark, Burgen, Schlösser. An interaktiven Stationen erleben wir die Szenen eures Lebens: Hier das Lotus-Restaurant in Neustadt – und ich glaube, die fragten euch irgendwann gar nicht mehr nach eurer Bestellung, sondern brachten euch gleich die Nummern 4, 6 und 10 von der Speisekarte an den Tisch. Da das originalgetreu nachgebaute UCI-Kino in Kaiserslautern, wo ihr euch tolle Filme angeschaut habt und danach immer noch unten beim Asiaten am Buffet gegessen habt. Dann steht hier ein Modell des Eiffelturms in Paris. Nicht als Zeichen einer Städtereise, nein, als Symbol für euren ersten Besuch im Disneyland – ich glaube, da warst du gerade mal fünf Jahre alt. Ein paar Jahre später ging es nochmal hin. Und ihr wart so begeistert, dass eine dritte Reise in die fantastische Welt von fliegenden Elefanten, Wunderlampen, Star Wars und die Begegnung mit den wunderschönen Disneyfiguren geplant war. Und dann? Komplett ausgebucht. Man schlug euch damals als Alternative den Europa-Park vor. Der Europa-Park in Alice’s Leben Dann öffnen sich vor uns die großen Tore zum Europa-Park. Ein eigener Themenbereich nur für Alice. Links das Hard-Rock-Café – eingerichtet mit Oldtimern – und sie saß so gerne auf diesem einen Platz in einem alten Oldtimerkofferraum – da konnte man wie auf einer Bank sitzen und gemütlich einen Burger mit Pommes und einem Klecks Coleslaw genießen. Gegenüber das 4D-Cinema, wo man nicht nur sehen, sondern auch fühlen und riechen kann. Nebel füllt die Luft, Windböen wehen, Gummischlangen streifen unsere Beine, während sich die Sitze bewegen. Es ist, als wären wir mitten im Abenteuer, genau wie Alice es liebte. Dann kommen wir zu den drehenden Tassen, wo auf einer großen Leinwand ein Video läuft. Wenn wir uns dieses Video mal genauer anschauen, dann sehen wir, dass das genau das Video ist, das Norman von seiner Mama aufgenommen hat – in den drehenden Tassen – und sie hat so laut und herzhaft gelacht. Alice mochte diese kleinen Attraktionen – die Tassen, die „Piraten von Batavia“, diese wunderschönen Gärten im Park. Und sie ging auch so gerne mal in den Giftshop. Da machte Norman auch im August 2014 dieses tolle Foto: Alice mit der Husky-Mütze auf dem Kopf. Achterbahn? Nie im Leben! Das war nichts für Alice. Aber wenn die spanisch-mittelalterliche Pferdeshow in der Arena anfing oder die Eisrevue, wo die Darsteller auf Schlittschuhen tolle Geschichten darstellten, da war Alice Feuer und Flamme. Jeder Winkel ist angefüllt mit Erinnerungen. Und Alice wäre so gerne nochmal mit Norman in den Europa-Park gefahren und hätte die Neuheiten entdeckt, die es seit ihrem letzten Besuch im August 2015 gibt. Ein Golfcart steht bereit, ein Symbol für den Traum, den Norman ihr so gerne noch erfüllt hätte: als VIP durch den Park fahren, lachen, die Shows genießen und einfach nur Spaß haben. Alice’s Liebe zu Norman Norman, du warst für Alice nicht nur ihr Sohn. Du warst ihr Mittelpunkt. Alles, was sie tat, tat sie für dich. Deine Mama war immer für dich da. Sie fing dich auf, wenn mal was schief lief. Du konntest mit all deinen kleinen und großen Sorgen zu ihr kommen und über alles mit ihr reden. Klar war es manchmal auch nervig: „Wo gehst du hin? Wann kommst du wieder?“ Sie wollte immer wissen, dass es dir gut geht. Sie hat dir jeden Herzenswunsch erfüllt. Zum Beispiel den Computer vom Aldi, den du unbedingt haben wolltest und den sie die Treppe hochschleppte, auch wenn vielleicht gerade kein Geld übrig war – egal – als du heimkamst, stand er da. Alice hielt ihre eigenen Probleme stets von Norman fern. Sie lebte für ihn, bis zuletzt. Norman lebte sein ganzes Leben mit ihr zusammen, bis April 2025. In den letzten Monaten telefonierten sie jeden Tag mindestens eine Stunde. Auch wenn Norman sich manchmal gegen ihre gutgemeinte Sturheit wehren musste – Alice meinte es immer nur gut. Sie wollte einfach, dass alles perfekt für Norman war. T-Shirts, die linksrum gewaschen und getrocknet werden müssen? Da war sie schon ein bisschen penibel, aber auch extrem liebevoll. Wenn etwas blöd war, nahm sie Norman in den Arm, tröstete ihn, war einfach da. Ein weiteres Diorama zeigt, wie sie für Norman Entscheidungen traf, auch wenn er anderer Meinung war. Sie diskutierte, argumentierte, manchmal so lange, bis der andere aufgab. Doch Norman wusste immer, dass seine Mutter ihn liebte. Es war diese unerschütterliche Liebe, die ihn begleitete, wie ein unsichtbares Band. Norman’s Abschiedsworte Ich möchte Ihnen gerne Norman’s letzte Worte an seine Mama vorlesen: Liebe Mami, Es fällt mir so schwer, die richtigen Worte zu finden. Du bist nicht mehr hier, und doch fühlt es sich an, als wärst du überall um mich herum. Deine Mutterliebe, deine Wärme, dein Lachen – all das lebt in meinem Herzen weiter. Du warst die beste Mami, die sich ein Kind wünschen kann. Du hast dich immer liebevoll um mich gekümmert und quasi nur für mich gelebt, damit es mir immer gut ging. Keine Worte können ausdrücken, wie sehr du mir fehlst. Wir hatten noch so viele Ideen für die Zukunft – wie unseren Traum, noch einmal zusammen in den Europa-Park zu fahren, um dort zu lachen, die Shows zu genießen und einfach glücklich zu sein. Danke, dass du immer für mich da warst und mein größtes Geschenk warst. Ich werde dich immer in meinem Herzen tragen und in jedem Augenblick an dich denken. Wo auch immer du gerade bist, ich hoffe, du bist glücklich und hast keine Schmerzen mehr. Dein Norman. Norman, deine Mama hätte nicht gewollt, dass du jetzt traurig bist, sondern dass du lächelst, wenn du an sie denkst und dieses kleine japanische Lied hörst, das sie dir geschickt hat. Alice’s Online-Welt Ein schmaler Pfad führt uns in Alice’s Online-Welt. Bildschirme flackern, WhatsApp-Nachrichten mit Lebensweisheiten, Engeln, Videos über Spirituelles, Warnungen vor Betrügern. Alice am Laptop, wie sie sich durch Airfryer-Rezepte klickt und die Links abspeichert, auch wenn der Airfryer noch in seiner Originalverpackung daheim steht. Resi braucht ein Geschenk für den Kindergeburtstag? Da findet Alice bestimmt noch was anderes. Norman braucht ein Auto? Na, da schau ich doch mal, ob ich nicht ein besseres entdecke. Fernsehen? Das interessierte Alice nicht wirklich – ihr reichte ihr Laptop. Früher hat Alice auch gerne gelesen, und sie kannte schon immer alle Abenteuer von Harry Potter und seinen Freunden aus Hogwarts, bevor der Film auf der Leinwand erschien. Bestellungen im Internet? Natürlich! Auch wenn man sich manchmal fragte, wo das alles verstaut werden sollte. Aber Alice fand doch immer noch ein freies Plätzchen zwischen den Klamotten, ihren schönen Orchideen auf der Fensterbank, die sie so liebte, und den ganzen Tupperschüsseln. Alice konnte sich aber auch wirklich schwer von irgendwas trennen – ob es alte Kochlöffel waren, Styroporverpackungen oder Plastikbehälter – man weiß ja nie, ob man das alles nicht doch nochmal brauchen konnte. Ein Alexa-Lautsprecher steht in der Mitte und erklingt immer wieder mit den Worten: „Alexa, mach die Tür auf.“ Ein leiser, aber ständig präsenter Gruß aus ihrem Alltag. Der Abschied Und dort, ganz am Ende des Parks, wartet der Bahnsteig der Panoramabahn. Ein Schild trägt die Aufschrift: „Letzte Fahrt“. Von hier überblickt man Alice’s gesamten Lebenspark: die Blumenbeete, die Brücken, das Hard-Rock-Café, die drehenden Tassen, das Kino, das Lotus-Restaurant, die Online-Welt, das Wohnzimmer voller Tupperware, das Schwimmbad – Alice ging so gerne schwimmen und freute sich schon auf die Neueröffnung des Salinariums – und vor allem die vielen Stationen, an denen ihre Liebe zu Norman sichtbar wird. Und vielleicht hätte sich Alice auf ihrem letzten Bahnsteig nochmal zu uns umgedreht und gesagt: „Seid gut zueinander – genießt, was ihr habt. Das Leben ist schnell vorbei – also macht was Schönes draus.“ Nun sind wir hier und müssen uns verabschieden. Es fühlt sich an, als würde sich der Freizeitpark, den Alice so liebevoll gestaltet hat, langsam schließen. Die Lichter gehen aus, die Musik wird leiser. Aber die Erinnerungen, die Sie an Alice haben, das Lachen, die Gespräche, die gemeinsamen Momente – die bleiben. Sie sind wie die Spuren, die man nach einem Tag im Park in der Erde sieht. Sie bleiben bestehen, auch wenn der Park seine Tore schließt. Am 30. Juli hat sich Alice’s Park geschlossen. Ein Park, der uns Besuchern eine beeindruckende Welt gezeigt hat, unsere Reise durch Alice’s Welt inszeniert hat. Wir haben gelacht, gestaunt und am Ende auch geweint. Wir haben einen atemberaubenden Kosmos gesehen, den es sonst nirgendwo auf der Welt zu sehen gibt, als in Ihrer Erinnerung. Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

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